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Marie und George

Das erste Sparbuch der Ersten Oesterreichischen Spar-Casse gehörte einer Frau: Marie Schwarz zahlte anno 1819 stolze 10 Gulden auf das erste Sparbuch Zentraleuropas ein und wurde zur Vorgängerin von mittlerweile über 145.000 George-Usern. Heute ist Internationaler Frauentag und da stellen wir jetzt mal die Frage: Warum heißt George eigentlich nicht Marie?

Zur Namensgebung von George erzählen wir die Geschichte vom ersten Autopiloten der Luftfahrt namens George. Von einer Innovation, die einen Namen hat und in deren Tradition wir uns in all unserer Altehrwürdigkeit sehen.

Warum heißt George George?

Eine schöne, eine passende Geschichte, an die wir wirklich glauben. Aber zugegeben: Eine Begründung für Marie. Das modernste Banking Österreichs wäre uns mit Marie Schwarz als Patin mindestens ebenso leicht und passend von der Tastatur gegangen. Und ehrlich: myMarie.at wäre dem Texter dieser Unternehmung auf so vielen unterschiedlichen Ebenen ein Fest gewesen. Und auch aus einem „M“ hätten unsere fabelhaften Designerinnen und Designer ein Logo zum Niederknien gebaut.

Aber warum dann George statt Marie? Wenn man digitalem Banking schon eine Persönlichkeit einhaucht, warum dann keine weibliche? Warum revolutioniert „er“ das Banking und nicht „sie“? Eine schwere Frage ohne leichte Antwort. Fangen wir vielleicht mit leichteren Fragen an.

Ist Marie weniger modern als George? Wohl kaum.
Können Männer besser mit Geld umgehen als Frauen? Schlechter Witz!
Verfolgen Erste Bank und Sparkassen eine heimliche „heteronormativ-patriarchalische“ Agenda? Sicher nicht.
Haben wir eine aufwendige Marktforschungsstudie „männliches vs weibliches Branding“ in Auftrag geben? Nein. Wirklich nicht.
Heißt im Team jemand George? Nein. Marie übrigens auch nicht.

Vielleicht war es ja einfach so, dass wir uns schon in den ersten Entwicklungsphasen dieses enormen Projektes, als von Branding noch keine Rede sein konnte, an den oben erwähnten Flügelsatz „Let George do it!“ gewöhnten, ihn so sehr verinnerlichten, dass wir den Arbeitstitel schließlich immer mehr als Persönlichkeit akzeptierten. Und wer ändert schon den Namen eines Kindes, wenn es laufen lernt?

Das Sparbuch als eine der wichtigsten Innovationen der österreichischen Bankengeschichte bleibt mit dem Namen von Marie verbunden. Die jüngste Innovation nun eben mit dem von George. Ob weiblich oder männlich: Was zählt, sind die Menschen – um mal einen nicht ganz unbekannten Slogan zu bemühen.

Dass George einen männlichen Namen trägt, hat jedenfalls keinerlei wertende Gründe. Nichts läge uns ferner als die Aufladung innovativer Finanzdienstleistungen für alle mit irgendeiner Form der Geschlechter-Diskussion. Unsere technischen Fallstricke sind Herausforderung genug.

Und wer weiß? Da das Ökosystem um George immer weiter wachsen wird, dauert es vielleicht nicht mehr lange bis zu einer Plug-in Erweiterung, einer App oder einer anderern aufregenden Innovation, einer Marie, die zusammen mit George digitalem Banking noch mehr Persönlichkeit gibt? Vorschläge und Ideen nehmen wir gerne entgegen.

Mit Marie Schwarz tief im Herzen und fest in den Genen wünscht George daher seinen Kundinnen, Freundinnen, Schwestern und allen Frauen einen schönen, erfolgreichen und kämpferischen Internationalen Frauentag!

Frauentag: Marie und George

Kommentare

2 Comments

  1. Hedwig sagt:

    Mir gefällts auch

  2. Erich Mixner sagt:

    George paßt super und nix herumdeuteln!

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