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Es war einmal der BIC

Erinnern Sie sich noch an Ihre Bankleitzahl? Im SEPA-Zahlungsverkehr wurde Sie durch den Bank Identifier Code (BIC) abgelöst. Doch auch den können Sie jetzt: getrost vergessen.

SEPA

Bei über 99 % aller Überweisungen wird der BIC nicht mehr benötigt: Seit langem schon nicht mehr für Inlandsüberweisungen, jetzt auch nicht mehr für SEPA-Auslandsüberweisungen. Von der Mamma auf Sizilien bis zum Pony-Züchter auf Island: Wenn Sie Euro-Beträge an Empfänger in den 34 verschiedenen Ländern des SEPA-Raumes überweisen möchten, genügen in George und in George Go oder netbanking ab sofort Name und IBAN.

Das Eingabefeld für die oft schwer herauszufindende und immer schwer zu merkende Buchstaben-Kombination, mit der bislang das Bankinstitut angegeben werden musste, gibt es nicht mehr –  und die SEPA-Überweisung erledigt George jetzt noch schneller und einfacher.

Einen Rückzugsort hat „Mr. BIC“ allerdings noch: Die non-SEPA Auslandsüberweisung, also zum Beispiel wenn Sie Schweizer Franken oder US-Dollar überweisen, egal ob dies im SEPA-Raum geschieht oder nicht. In diesem Fall erfragt George weiterhin den BIC. Im Zeitraum Dezember 2015 betrug die Gesamtanzahl dieser Überweisungen in George knapp 1.000, gegenüber fast 600.000 SEPA Inlands- und Auslandsüberweisungen.

Zum Glück merkt sich George aber in jedem Fall jeden jemals eingegebenen BIC, so dass Sie selbst ihn wirklich aus Ihrem aktiven Gedächtnis streichen können: Platz für wichtigeres.

Mehr zu SEPA, IBAN, BIC & Co.

Kommentare

5 Comments

  1. garfied sagt:

    genauer lesen, deutsche sprache, schwere sprache……

  2. karl rauner sagt:

    wenn menschen arbeiten können fehler vorkommen,denn KEIN mensch ist vollkommen!

  3. Römer sagt:

    Hab mir auch gedacht, George muss noch Deutsch lernen!

  4. Ing. Karl Prinz sagt:

    „…wenn Sie Schweizer Franken oder US-Dollar in überweisen, egal ob dieses zum SEPA-Raum gehört oder nicht.“
    Eine etwas schräge Formulierung?!

    1. Dag Erik Zimen Dag Erik Zimen sagt:

      Lieber Herr Prinz,

      Schön, dass Sie den Newsletter und die Blogbeiträge so aufmerksam und mit scharfem Auge lesen. Aber das war kein Test 😉

      Vielen Dank für den Hinweis – ist schon ausgebessert.

      Beste Grüße!

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