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Private Banking für alle!

Wie verändert sich Banking im digitalen Zeitalter? Löst der virtuelle George die reellen Filialen vor Ort ab? Mitnichten!

Ein Kommentar von Boris Marte, Leiter des Erste Hub.

Erste HubEs gibt da ein großes Missverständnis über die digitale Revolution im Banking: dass sie zwangsläufig einhergehe mit weniger persönlicher Betreuung. Dass Laptop und Smartphone die Guillotinen seien für Berater und die gute alte Bankfiliale. Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir es richtig machen.

Richtig im Sinne der Kundinnen und Kunden, denn die wollen Freiheit. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo, wann, wie und mit wem sie Ihr Geld verwalten. Viele selbsternannte Barrikadenstürmer im Bankgeschäft und darum herum übersehen eines: „Banking“ ist mehr als die schnelle Überweisung per App, mehr als die vermeintlich unkomplizierte Kreditkarte aus der anonymen Weite des www. Denen einmal ins Netz gegangen, merkt man schnell, dass das feinste Interface ein Gesicht nicht immer ersetzen kann. Dass sich eine Immobilie nicht per Algorithmus finanziert, die Vorsorge keinem Schema folgt und Geldsorgen Sorgfalt brauchen statt Fehlermeldungen.

Old School und New World

Banking verdient sich den Namen modern nur, wenn es moderne Menschen und ihre vielen vielen modernen Leben ernst nimmt. Das bedeutet Service: digital innovativ und „filial“ individuell, beides immer persönlich. Digitales Banking muss den Geldalltag erleichtern und meistern, Betreuerinnen und Betreuer müssen zu Spezialisten für maßgeschneiderte Lösungen werden. In Georges Welt greift beides, „old school“ und „new world“, nahtlos ineinander. Dabei heraus kommt dann „private Banking“ für alle.
Denn sind wir doch mal ehrlich: Weniges ist privater als Geld. Zeit, es persönlich zu nehmen.

 

 

Kommentare

3 Comments

  1. Jochen Scherzinger sagt:

    Guten Tag Herr Marte,

    toll geschrieben! Bin auch der Meinung (und vor allem der Hoffnung), dass das „Persönliche“ Bestand haben wird; wenn man es richtig macht wie sie schreiben.

    Darf ich Ihnen auf diesem Weg eine Frage stellen?
    Können Sie mir sagen bis in etwa wann WP-Trading in George möglich sein wird und in welchem Umfang es dann angeboten wird? Und können Sie schon etwas zu den geplanten Gebühren sagen? Denn immer mehr Kunden fragen nach, speziell jene, die in der Vergangenheit, zusätzlich zu ihrem Depot bei der Sparkasse, über brokerjet gehandelt haben.

    Vielen Dank und schöne Grüße,
    Jochen Scherzinger
    Sparkasse Feldkirch, Filiale Klaus

    1. Dag Erik Zimen Dag Erik Zimen sagt:

      Lieber Herr Scherzinger,

      Herr Marte ist derzeit im Urlaub, in seinem Namen aber vielen Dank für Ihr Feedback.

      Zu Ihrer Frage: Ja, WP-Trading in George ist auf dem Weg und bereits in Entwicklung. Der Umfang wird groß und es dauert nicht mehr allzu lange. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund zahlreicher Abhängigkeiten auf diesem Weg aber noch keine konkreten Angaben zum Einsatz-Zeitpunkt oder zu den Gebühren machen können. Wir versprechen aber, so schnell wie möglich konkrete Informationen zu geben – für MitarbeiterInnen wie für KundInnen.

      Beste Grüße auch von Herrn Marte,
      Dag Zimen

      1. Jochen Scherzinger sagt:

        Guten Tag Herr Zimen,

        vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
        Dann lassen wir uns überraschen – die Vorfreude ist auf alle Fälle da. Die Info, dass es (groß) kommt und dies auch schon relativ bald, ist bei Kundenanfragen hilfreich.

        Beste Grüße,
        Jochen Scherzinger

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