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George in aller Munde

Alle Wege führen wenn schon nicht zu, so doch mindestens an George vorbei. Manche nennen die Österreich-weite Kampagne zur Geburt von George präsent, wenige auch penetrant. Fakt ist: Sie wirkt. Das Interesse an dem Kerl ist riesig, bis zu 6.000 neue Freunde macht er täglich. Kein Wunder, dass auch das Interesse an den offiziellen George-Pressekonferenzen, die heute in allen Bundesländern stattfanden, groß war. Hier eine Auswahl erster Ergebnisse.

Erste Bank: Peter Bosek und Boris Marte

Erste Bank: Peter Bosek und Boris Marte

Mit Apple, Google, Facebook will es George aufnehmen.  Kaum geboren, schon große Töne auf den Pressekonferenzen, die nun auch ganz offiziell die Botschaft verbreiten, wer George ist. Doch wer erwartet schon Understatement von einem digitalen Revolutionär? Eben. Und schließlich stimmt es ja auch: Neue, kleine bis sehr sehr große Wettbewerber drängen auf den Bankenmarkt. Und sagen wir es zeitlos mit Gorbatschow: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Also lieber auf die digitalen Barrikaden statt unter die Räder …

„Die Digitalisierung stellt Banken vor neue Herausforderungen. Fintechs, Google, Facebook und Apple sind Wettbewerb.“ (Peter Bosek, Vorstand, Erste Bank)

Nicht nur als modernstes Banking Österreichs tritt George also an, sondern als Quantensprung ins digitale Jetzt:

„Wir machen keinen Schritt in die Zukunft, wir machen einen Schritt ins Heute. Und wir setzen einen neuen Maßstab.“ (Boris Marte, Leiter Erste Hub)

Wie Online Banking bislang gegenüber den Online Riesen abschneidet, hat die Erste Bank extra in einer Studie erforschen lassen (mehr dazu hier). Gutes Futter für die zahlreichen Journalisten. Also neben der Schokolade natürlich.

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Wenn das keine geschmackvolle Kampagne ist!

Hier nun eine kleine, unvollständige Sammlung erster Medien-Reaktionen:

  • George soll Bankgeschäfte revolutionieren, schreibt der Standard. Unterhaltsam wie immer übrigens die Leserkommentare.
  • Erste Bank leitet Banking-Revolution ein, lesen wir bei der Nachrichtenagentur Pressetext.
  • Erste Bank kontert Apple Pay & Co, heißt es bei  oe24.at.
  • Erste Bank startet Online nach Google-Vorbild, sagt die futurezone.
  • Erste pusht neues Online Banking, so die Headline bei Horizont.
  • Sparkassen starten mit „George“ gegen Facebook & Co., sagt die Kleine Zeitung.
  • Auf it-finanzmagazin.de lesen wir: Erste Bank und Sparkassen: Österreicher starten Banking als wäre es Google oder Facebook.
  • George gegen Apple und Co.:Erste Bank geht in die Online-Offensive, schließlich das Wirtschaftsblatt.
  • Mit der Kampagne und Warum George zu George wurde, beschäftigt sich atmedia.
  • Ach ja, und dann war da ja noch ein „Ach, George!“ in der Wiener Zeitung. Übrigens mit einer Replik von George himself.

(Diese Liste wird weiter ergänzt).

George tatsächlich in aller Munde also. Und ganz ehrlich: Nach 2 Jahren Entwicklungszeit hat er sich das auch verdient, finden wir.

Apropos verdienen: Ob George seinen Code denn verkaufen würde, falls Google anfragen würde, war eine der Fragen auf der Pressekonferenz in Graz. Natürlich nein! Aber wie viel er wohl wert wäre?

 

Kommentare

6 Comments

  1. Robert sagt:

    Leider verliert George auch Freunde – da WP nicht mehr unterstützt wird – ist das komplette neue Netbanking sinn und nutzlos für mich.. und eine mobile Website ist uninteressant.. schade..

    1. Dag Erik Zimen Dag Erik Zimen sagt:

      Vielen Dank Für Ihr Feedback und schade zu hören. Ich selbst bin auch (u.a.) WP-User und finde es bedauerlich. Die Begründung liegt aber in der nach wie vor leider geringen Verbreitung von WP.
      Eine Frage: Warum ist eine mobile Website uninteressant für Sie? Gerade als WP-User sind wir doch gewohnt an sie und ihre Vorteile.

      George Go für Android und iOS funktioniert für schnelle Überweisungen, für andere Funktionen ist George mobil auch „nur“ in der mobilen Browser-Version da. Und die funktioniert auch auf meinem WP einwandfrei und gewohnt g(e)orgeous.

      1. Robert sagt:

        Dies liegt daran, dass es für ein Unternehmen wie die „Erste Group“ kein Hinderniss sein kann so eine App zu entwicklen – und wenn keiner Apps entwickelt wird das OS auch keiner nehmen.. das ist ein Teufelskreis, den nur Unternehmen die nicht unter aktuer Geldnot leiden, durchbrechen können, in dem sie auch Plattformen mit geringerer Marktdurchdringung unterstützen – abgesehen davon hätte die „Erste Group“ dann ein Alleinstellungsmerkmal, als die einzige Bank in AT, die für WP eine App anbietet (sonst schafft das keine, was mich bisher immer gefreut hat und für mich ein Mehrwert war).

        Aus meiner Sicht ist der Schritt von einer App zur einer Mobilversion ein klarer Rückschritt, da schon alleine durch die Sicherheitslücken in einem Browser (sei es Chrome, Opera, IE…) der Datentransfer komprimitiert werden kann, was bei einer autonomen App um einiges schwieriger ist, da der Datentransfer nicht von einer anderen Applikation, welche nicht beeinflussbar ist, abhängig ist.. (Zugriffbereichtigung auf GPS Daten, Kontaktdaten… usw.)

        Just my 2 Cents…

        1. Dag Erik Zimen Dag Erik Zimen sagt:

          Vielen Dank nochmal für dieses Feedback. Sie sind auch bei weitem nicht der einzige, der genau dies bemängelt.
          Ich kann Ihnen nur empfehlen, genau dieses Feedback direkt in George abzugeben. Keine Rückmeldung dort geht verloren. Und je mehr User WP einfordern…

          1. Robert sagt:

            Kurze Frage – wo darf ich mein Feedback hinschicken – habe da keinen gesonderten Punkt gefunden..

          2. Dag Erik Zimen Dag Erik Zimen sagt:

            Lieber Robert,

            Entweder direkt in George (webversion) unter dem großen grünen Fragezeichen unter „Feedback“ oder per E-Mail an george@s-servicecenter.at.

            Beste Grüße,
            Dag Zimen

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